Video

Futurepastperfect, 2014

HDvideo, 11 sec. loop

 Die Arbeit entstand anläßlich der Mitgliederausstellung des Württembergischen Kunstvereins 2014.2041 ENDLOSSCHLEIFE

 

Der Titel, ein an das englische Tempus future perfect angelehnte Wortspiel, verweist sowohl auf Orwellsches „Neusprech“, als auch auf durch neue Medien und soziale Netzwerke beeinflusste „Sprach(ver)form(ung)en“ und hinterfragt zugleich vergangene und aktuelle (Zukunfts-)Visionen.
Ein ipad wird mit den typischen Handbewegungen bedient. Ein Foto eines Gebäudes wird geöffnet und  (mit der nur auf dem ipad möglichen Geste) wieder geschlossen, dahinter, auf dem Display, sind diverse App-Icons, darunter auch das von facebook, zu sehen.
Durch die Entsättigung der Farben und die in einem Einweglatexhandschuh steckenden Finger wird dieser kurze, heute ganz normale, Vorgang bewusst verfremdet. Die Verschiebung von Hightechhochglanzoptik richtung Unbunt und die Anmutung einer Laboranalyse, durch den antiseptischen Latexhandschuh, transferiert  den Vorgang in einen indifferenten Zeitraum, der selbst schon „historisch“ sein könnte.
Das Gebäude auf dem Foto, der Schnappschuss aus dem Bus, ist der ehemalige Hauptsitz des KGB in St. Petersburg (damals Leningrad).
Das Icon der facebook-app dient als Verweis auf den Themenkreis social networks, die ein Ende des bis dato gängigen Verständnisses von Privatheit einleiteten. Das Ipad steht symbolisch für einen der global agierenden Konzerne, der einen fast religiösen Technikfetischismus bei seinen Jüngern auslöste, und durch die Versorgung mit teuren optisch ansprechenden Geräten zugleich den Benutzer auch immer mehr überwacht und entmündigt.
Und dass Internetnutzung und Mobilfunk eine akute Gefahr für Manipulation und Missbrauch bergen, ist spätestens seit dem NSA Skandal bekannt.

Verschiedene Ebenen, sowohl optisch, als auch inhaltlich, verschmelzen zu einer absurden „neuen alten Welt“, die sowohl Überwachungsstrukturen als auch gegenwärtigen Umgang mit Datensicherheit und Privatsphäre in Frage stellt.


JUST WHAT IS IT THAT MAKES TODAY'S LIVE SO DIFFERENT SO APPEALING?, 2012/2014

Video (4:3) / paper-collage

digital frame

loop (8 min.)

2012/14

7 KURZZEITIGE IRRITATIONEN DER UMWELT, 2009

Blackscreen - in unbekannten Abständen flimmern nur für Sekunden Bildsequenzen mit oft durchdringendem Sound auf -

Blackscreen - in an unknown rhythm, just for some seconds, different sequences (with an often disturbing Sound) appear -

3GROSCHENVIDEOs, 2007

3Groschenvideo(s) - 1. Glück in Tüten - 2007 -Gabrielle Zimmermann

I.  GLÜCK IN TÜTEN

(00:33 min)

3Groschenvideo(s) - 2. Zweifel vernichten - 2007 -Gabrielle Zimmermann

II. ZWEIFEL VERNICHTEN

(02:10 min)

3Groschenvideo(s) - Ein beschaulicher später Freitag Abend im Deutschen Fernsehen  (man soll den Tag nichtvor dem Abend loben ...) - 2007 - Gabrielle Zimmermann

III. EIN BESCHAULICHER SPÄTER FREITAG ABEND IM DEUTSCHEN FERNSEHN

(man soll den Tag nichtvor dem Abend loben ...)

(08:54 min)

Die 3Groschenvideos entstanden 2007 anlässlich der "3GROSCHENAUSSTELLUNG" bei Zero Arts e.V.

15 Künstler wurden aufgefordert, visuell Stellung zu beziehen, mit ihren Positionen zum Thema Armut im weiteren Sinne ...

GZ greift den Titelbezug (und indirekt auch so manche Brechtsche Assoziation) auf

und nähert sich dem Thema auf ihre Art mit den 3 Groschen Videos an ...


HEELS-SCULPTURE(s), 2002

3 temporäre Skulpturen (HighHeels & Spiegel)

3 temporary sculptures (high heels & mirrors)

 

heelssculpture 1, 3:55 min.
heelssculpture 2, 2:53 min.
heelssculpture 3, 3:48 min.

MYSELF AS AN ALLAN-JONES-TABLE, 2001/02

0:06:32 min.

FOUNTAINE (tribute to bruce nauman), 2001

0:00:40

 

Because of an unintended way of perception of a large scale of the (male) audience, this video was removed from the web. sorry.

MAKE-UP SHOULD BE FINALLY RECOGNIZED AS AN ARTFORM, 1999/2001

0:24:10 min.

HORRORPIECE FOR HAIRFETISHISTS, 2001

0:36:52  (slowmotion)